Lichtblick-Kino Newsletter – 28. Februar 2026

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Liebe Freund*innen des Lichtblick-Kinos,

schon morgen, am 1. März, gibt es eine Matinée mit dem Anima­tions­film »Memory Hotel«, in Anwesen­heit von Regis­seur Hein­rich Sabl.

Der koreanische Regis­seur Park Chan-wook ist gerade zum Jury-Präsi­den­ten der dies­jähri­gen Film­fest­spiele in Cannes be­ru­fen worden. Seinen Kult-Thriller »Oldboy« aus dem Jahr 2003 zeigen wir am 3. März, gefolgt von seiner aktu­el­len schwar­zhumori­gen Satire »No Other Choice«, die ab dem 5. März bei uns zu sehen ist. Beide Filme im Ori­gi­nal mit eng­li­schen Unter­titeln.

Einen Tag nach dem Inter­natio­na­len Frauen­tag läuft am 9. März der Doku­men­tar­film »Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992« von Dagmar Schultz über eine der weltweit bedeu­tend­sten femi­nisti­schen Stimmen, beglei­tet von der Kurz-Doku­men­ta­tion über die afro-deut­sche Akti­vistin und Künst­le­rin Ika Hügel-Marshall »Witness History«.

Vom 14. bis 17. März sind bei uns die »Oscars Shorts 2026« mit den beiden Pro­gram­men »Live Action« und »Animation« zu sehen – präsen­tiert von interfilm.

Weitere Filmstarts und Sonder­ver­an­stal­tun­gen findet Ihr unten.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer Lichtblick-Kino


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Kurzfilm-Special

Kurz.Film.Tour. 2026 – Der Deutsche Kurzfilmpreis
Programme I–III

3., 10. und 17. März, jeweils 20:00 Uhr
in Anwesenheit einiger Filme­macher*innen

Die AG Kurzfilm präsen­tiert 2026 bereits zum 27. Mal die Preis­träger*in­nen und Nomi­nier­ten des Deutschen Kurz­film­preises bundes­weit im Kino.
An drei Abenden zeigen wir sämt­liche aus­ge­zeich­ne­ten und nomi­nier­ten Filme – exklu­siv in Berlin und in Anwe­sen­heit einige Filme­macher*in­nen.

Weitere Informationen auf kurzfilmtournee.de und dem Extra-Flyer, der bei uns im Kino ausliegt.

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Dokumentarfilm

No Mercy (OmeU)

ab 5. März

»No Mercy« stellt die drängenden Fragen nach Macht, Geschlecht und Frei­heit im Kino wie im All­tag. Für ihre radikale Bestands­aufnahme ver­sam­melt Filme­macherin Isa Wil­lin­ger bedeu­tende Filme­macher*in­nen und Intel­lek­tu­el­le* wie Ana Lily Amirpou, Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Vir­gi­nie Des­pentes zu einem gemein­samen, inti­men Dia­log über Kunst, Wut, Ver­letz­lich­keit und den female gaze.

Schonungslos ehrlich, über­raschend humor­voll und provo­kant er­war­tet die Zu­schauer*in­nen ein auf­rüt­teln­des Kino-Erleb­nis – ein Mani­fest für ein neues Sehen und ein fil­mi­scher Befrei­ungs­schlag.

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Spielfilm

Un Poeta – Ein Poet (OmU)

ab 12. März

Óscar Restrepos Besessen­heit von der Poesie hat ihm weder Ruhm noch Stabi­li­tät ein­ge­bracht – statt­dessen ist er zum klischee­haften, launi­schen und chro­nisch erfolg­losen Dich­ter gewor­den. Als er der talen­tier­ten Teen­agerin Yurlady aus schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen begeg­net, sieht er in ihr plötz­lich die Chance auf Sinn und viel­leicht auch Erlö­sung. Doch sein Plan, sie beim Poesie­festi­val in Medellín groß heraus zu brin­gen, droht mehr Schaden anzu­richten als Hoff­nung zu erfüllen.

Jurypreis Un Certain Regard – Cannes 2025

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Dokumentarfilm

Mein neues altes Ich
Eine Reise in das Mysterium der Menopause

Sonntag, 15. März, 11:30 Uhr
mit anschlie­ßen­dem Gespräch mit Sonja Biene­mann, Autorin, Wechsel­jahre-Bera­te­rin und Vor­sit­zende des Deut­schen Ver­bands für Wechsel­jahre­bera­tung e.V.

Filmemacherin Louise Unmack Kjeld­sen begibt sich auf eine per­sön­li­che und emo­tio­nale Spu­ren­suche rund um die Meno­pause und lässt Frauen aus aller Welt offen von ihren Erfah­run­gen mit teils massi­ven Symp­to­men berich­ten. Obwohl die Hälfte der Welt­bevöl­ke­rung diese Lebens­phase durch­lebt, ist sie bis heute un­zu­rei­chend er­forscht – ge­prägt von his­tor­i­schen Vor­ur­tei­len, Wissens­lücken und alar­mie­ren­den Fra­gen zu kör­per­li­chen wie psy­chi­schen Folgen.

Der Film bricht Tabus, hinter­fragt Mythen und rückt die Meno­pause als gesell­schaft­lich wie medi­zi­nisch rele­van­tes Thema in ein neues Licht.

Reguläre Vorstellungen ab 22. März.

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Kurzfilm-Festival

Vierte Welle Film Festival 2026

14. und 15. März
Q&A mit einigen Filme­macher*innen

Das Vierte Welle Film Festival (VWFF), seit 2019 in Berlin an­sässig, widmet sich der Sicht­bar­machung fil­mi­scher Arbei­ten von FLINTA+- und queeren Künst­ler*in­nen aus aller Welt und schafft mit Kurz­spiel­fil­men, Doku­men­tar- und experi­men­tel­len audio­visu­el­len Pro­jek­ten einen ge­schütz­ten Raum für Aus­tausch und Dis­kus­sion zu philo­so­phi­schen, poli­ti­schen, öko­no­mi­schen, sozia­len, öko­lo­gi­schen und kul­tu­rel­len Themen.

Die Programme sind »Berlin Migrant« mit Filmen migran­ti­scher Regis­seur*in­nen aus Berlin aus einer femi­nisti­schen und inter­sek­tio­na­len Per­spek­tive, »Activisms« über femi­nistisch ge­führ­te Bewe­gun­gen welt­weit, »Radi­cal Care« mit Ge­schich­ten kol­lek­ti­ven Wider­stands und radi­ka­ler Zärt­lich­keit gegen Un­gerech­tig­keit sowie »Queer« mit queeren und FLINTA+-Per­spek­ti­ven, die Viel­falt feiern und Dis­kri­mi­nie­rung ent­gegen treten.

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