Lichtblick-Kino Newsletter – 15. August 2025

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Liebe Freund*innen des Lichtblick-Kinos,

am 19. August zeigen wir wieder »No Other Land«, den dies­jähri­gen Oscar-Gewin­ner für den besten Doku­men­tar­film.

Auch am 19. August zeigen wir den viel beach­te­ten Spiel­film über die irische Band »Kneecap« sowie den Klassiker »Hass – La Haine« in 4K.

Weitere Filmklassiker präsen­tie­ren wir am 20. August mit dem Musik-Doku­men­tar­film »Step Across the Border« und Steven Spiel­bergs Thriller »Der weiße Hai« in 4K.

Alle Filme im Programm zeigen wir im Ori­gi­nal mit deut­schen oder engli­schen Unter­titeln. Bitte achtet auf die Sprach-Fassun­gen beim Kauf Eurer Tickets!

Weitere Filmstarts und Sonder­ver­an­stal­tun­gen findet Ihr unten.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer Lichtblick-Kino


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Spielfilm

Bitter Gold (OmU)

ab 21. August

In der endlosen Weite der Atacama-Wüste träumt die junge Carola von einem Leben am Meer, während sie mit ihrem Vater Pacifico heim­lich eine ille­gale Gold­mine betreibt. Als ihre ver­bor­gene Fund­stelle ent­deckt wird, eska­liert die Lage in Gewalt, und Carola muss sich plötz­lich in der rauen Männer­welt behaupten.

Der fesselnde Neo-Western erzählt von Über­lebens­kampf, Schuld und dem Mut, für die eigenen Träume zu kämpfen.

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Spielfilm

Der Kuss des Grashüpfers

ab 21. August

Der Schrift­steller Bernard lebt in einer magisch-rea­listi­schen Welt zwischen einem spre­chen­den Schaf, Bezie­hungs-Chaos und einem menschen­großen Gras­hüpfer. Die Nach­richt von der töd­li­chen Krank­heit seines Vaters zwingt ihn, sich mit Ver­gäng­lich­keit, Ver­lust und dem Sinn seines eigenen Lebens aus­ein­ander zu setzen.

Regisseur Elmar Imanov ver­arbei­tet auto­bio­gra­fi­sche Erfah­run­gen und schafft ein sur­real-poe­ti­sches Werk über Trauer, Iden­ti­tät und Neu­anfang.

Der Film feierte seine Premiere im Forum der 75. Berlinale.

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Spielfilm

Mascha Schilinski:
Die Tochter

ab 24. August

Jimmy und Hannah, die getrennt leben, keh­ren mit ihrer Tochter Luca in ihr altes Ferien­haus auf einer grie­chi­schen Insel zurück, um es zu ver­kaufen. Dort kommen alte Kon­flikte und unge­löste Gefühle hoch. Wäh­rend sich die Eltern über­raschend neu inein­ander ver­lie­ben, kämpft Luca um ihre unge­teilte Auf­merk­sam­keit und ent­wickelt eine raffi­nierte Stra­te­gie, um ihre Rück­kehr als Fami­lie zu ver­hin­dern. Ein emo­tio­na­ler Macht­kampf ent­brennt, in dem das Kind die Fäden zieht.

Mascha Schilinski, die für ihren zweiten Spiel­film »In die Sonne schauen« (engl. »Sound of Falling«) gerade in Cannes mit dem Preis der Jury aus­ge­zeich­net wurde, reali­sier­te ihr Erst­lings­werk »Die Tochter« (engl. »Dark Blue Girl«) in ihrem dritten Studien­jahr. Der Film feierte 2017 seine Welt­premiere auf der Ber­li­nale in der Sek­tion Per­spek­tive Deut­sches Kino und wurde dort für den GWFF-Preis Bester Erst­lings­film nomi­niert. Die Nach­wuchs-Schau­spie­le­rin Helena Zengel (»System­sprenger«) spielte hier ihre erste große Rolle.

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Spielfilm

Sirât (OmeU)

ab 28. August

Ein Vater und sein Sohn reisen zu einem abge­le­ge­nen Rave in den Bergen Süd-Marokkos, auf der ver­zwei­fel­ten Suche nach Mar, die dort vor Mona­ten spur­los ver­schwand. Zwi­schen dröh­nen­der Musik und flir­ren­dem Frei­heits­gefühl zei­gen sie immer wieder ihr Foto – doch je weiter sie der Spur folgen, desto brüchi­ger wird ihre Hoff­nung. Die letzte Party in der Wüste wird zur exis­ten­ziel­len Reise, auf der sie nicht nur nach Mar, sondern auch nach sich selbst suchen.

Beim 78. Festival de Cannes wurde Oliver Laxes Film »Sirât« mit dem Preis der Jury ausge­zeich­net, ex aequo mit dem deut­schen Bei­trag »In die Sonne schauen«.

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Dokumentarfilm

We All Bleed Red (OmU)

Donnerstag, 28. August, 20:00 Uhr
in Anwesenheit der Produzentin Jamila Wenske

Martin Schoeller, der bereits Per­sön­lich­kei­ten wie US-Präsi­den­ten und Holly­wood-Stars por­trä­tiert hat, wid­met sich in seinen priva­ten Pro­jek­ten jenen Men­schen, die sonst kaum sicht­bar sind – Obdach­losen, Ex-Häft­lin­gen, Drag Queens oder Native Ameri­cans. Seit drei Jahr­zehn­ten lebt er in den USA und nutzt ein mobiles Foto­studio, um intime Begeg­nun­gen mit Men­schen an den Rän­dern der Gesell­schaft zu schaffen.

Der Film von Jose­phine Links begleitet Schoeller bei dieser Arbeit und zeigt nicht nur den Foto­gra­fen, sondern auch die Viel­falt und Ver­letz­lich­keit eines tief gespal­te­nen Landes. Ent­stan­den ist ein bewe­gen­des Por­trät über Mensch­lich­keit, das Schoel­lers Hal­tung auf den Punkt bringt: »We all bleed red.«

Weitere Vorstellungen ab 30. August.

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