Lichtblick-Kino Newsletter – 1. April 2026

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Liebe Freund*innen des Lichtblick-Kinos,

anlässlich der aktuellen Geschehn­isse im Iran nehmen wir ab dem 6. April noch einmal den Oscar-nomi­nier­ten Film »Die Saat des heiligen Feigen­baums« in unser Programm auf.

Jim Jarmuschs »Father Mother Sister Brother« zeigen wir ab dem 4. April wieder.
Auch Wong Kar-Wai’s Filmk­lassiker »In the Mood for Love« läuft wieder bei uns im Kino.

Wir gratulieren Mascha Schilinski und Team zu 11 Nomi­nie­run­gen für den Deutschen Film­preis für »In die Sonne schauen«! Der Film läuft weiter­hin in unserem Programm.

Weitere Filmstarts und Sonder­ver­an­stal­tun­gen findet Ihr unten.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer Lichtblick-Kino


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Dokumentarfilm

The Gospel of Revolution (OmeU)

ab 2. April

Die Befreiungs­theologie in den 1960er Jahren bewegte Christen in Latein­amerika dazu, sich aktiv an revo­lu­tio­nä­ren Kämp­fen gegen Unter­drückung zu betei­li­gen. Der Film beleuch­tet sowohl ihren Ein­satz für soziale Gerech­tig­keit als auch die bru­tale Ver­fol­gung durch Regie­run­gen, die USA und den Vatikan. Gleich­zeitig macht der Film deut­lich, dass ein durch Engage­ment für soziale Gerechtig­keit moti­vier­ter Glaube auch heute eine kraft­volle, soli­da­ri­sche Alter­na­tive zu kon­ser­va­ti­ven reli­giö­sen Strö­mun­gen sein kann.

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Dokumentarfilm

Boalândia (OmU)

Sonntag, 12. April, 19:00 Uhr
In Anwesenheit der Filmemacher Patrik Thomas und Mathias Reitz Zausinger

Ein Portrait über junge Akti­vist*in­nen und Künst­ler*in­nen aus den brasi­lia­ni­schen Peri­phe­rien, die mit Kunst, Musik und Per­for­man­ces gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Rassis­mus und Polizei­gewalt kämpfen. Über drei Jahre be­gleitet, zeigen ihre Ge­schichten kultu­rel­len Wider­stand und den Kampf um Sicht­bar­keit in einer von so­zia­ler Un­gleich­heit gepräg­ten Gesellschaft.

Gleichzeitig dokumentiert der Film eine Gene­ra­tion, die insbe­son­dere nach der Abwahl von Jair Bolso­naro trotz poli­ti­scher Span­nun­gen Hoff­nung, Viel­falt und Selbst­ermäch­ti­gung lebt.

Reguläre Vorstellungen ab 9. April.

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Kinderfilm / Animationsfilm

Animationsfilm für die ganze Familie:
Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten

ab 9. April

Arco ist einem Junge aus der Zukunft, der bei einem miss­glück­ten Flug in die Ver­gan­gen­heit stürzt und dort auf die zehn­jährige Iris trifft, die in einer von Um­welt­kata­stro­phen gepräg­ten Welt lebt. Gemein­sam ver­suchen sie mit Mut, Krea­tivi­tät und der Hilfe eines Robo­ters, einen Weg zurück in Arcos Zeit zu finden. Dabei erleben sie ein fantasie­volles Aben­teuer über Freund­schaft, Ver­trauen und die Kraft kind­licher Vor­stel­lungs­kraft.

Ausgezeichnet mit dem Haupt­preis beim Annecy Inter­natio­nal Ani­ma­tion Film Festi­val für den besten Film und den besten Sound­track, nominiert für den Golden Globe und Gewin­ner des Euro­pean Film Awards 2025, außer­dem nomi­niert für den Academy Award 2026.

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Kinderfilm / Animationsfilm

Kinderfilm im Lichtblick-Kino
Die Schatzsuche am Blaumeisental

ab 11. April

Die neunjährige Lucie verbringt ihre Ferien bei ihrer Mutter auf dem Land, wo eine archäo­logi­sche Aus­gra­bung statt­findet und sie auf ein ver­bor­ge­nes Familien­geheimnis stößt.

Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Yann und einigen tieri­schen Beglei­tern begibt sie sich auf eine aben­teuer­liche Schatz­suche rund um eine alte Burg­ruine. Dabei erleben sie zwischen Wäldern, Burg­kellern und ver­lasse­nen Orten ein spannen­des Aben­teuer voller Rätsel und Über­ra­schungen.

Internationale Premiere beim Annecy Inter­natio­nal Anima­tion Film Festi­val 2025.

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Spielfilm

Grandfilm Re:visited
Barbara Loden:
Wanda (OmU)

ab 9. April

Die Wieder­auffüh­rung in 4K des femi­nisti­sches Meister­werks von Barbara Loden:

Der Film erzählt von einer Frau, die nach dem Ver­lassen ihrer Familie ziellos durch das länd­liche Penn­syl­va­nia driftet und sich schließ­lich einem Klein­krimi­nellen anschließt.

Regisseurin und zugleich Haupt­darstel­lerin Barbara Loden zeichnet dabei mit doku­men­ta­risch anmuten­der Bild­sprache ein offenes, unsenti­men­tales Por­trät weib­li­cher Existenz. Als unge­wöhn­liche Gegen­stimme zum männ­lich gepräg­ten New Holly­wood beein­flusste der Film später Künst­ler*in­nen wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras oder auch Christian Petzold.

Die Reihe Re:visited des Film­verleihs Grand­film bringt restau­rierte Klassi­ker des inter­natio­na­len Autoren- und Inde­pen­dent-Kinos zurück ins Kino und macht prägende, lange schwer zugäng­liche Filme wieder für ein breiteres Publikum erlebbar.

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Film & Diskussion in englischer Sprache

exBlicks
Tehran Without Permission (OmeU)

Mittwoch, 15. April, 20:00 Uhr
Gespräch mit Regisseurin Sepideh Farsi, moderiert von der Jour­nalistin Nadja Van­cauwen­berghe

Die iranisch-französische Filme­macherin Sepideh Farsi, die nach Revo­lu­tion, Gefäng­nis und Exil seit Jahr­zehn­ten für Demo­kra­tie im Iran ein­tritt, verbindet in ihrem Werk doku­men­tari­sche und fik­tio­nale Form.

2009 heimlich mit dem Mobil­tele­fon auf­ge­nom­men, zeich­net der Film in Ge­sprä­chen mit Bewoh­ner*in­nen ein intimes Bild des All­tags in Teheran zwischen staat­li­cher Repres­sion und inter­natio­na­len Sank­tionen.

Viele Jahre später, während neue Kon­flikte und Bom­bar­die­run­gen die Region er­schüt­tern, erhält der Film eine beson­ders ein­dring­liche und aktu­elle Bedeutung.

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