Der russische Poet Gortschakow tritt eine Reise durch Italien an, um für eine Biografie über den Komponisten Pawel Sosnowski zu recherchieren, der im 18. Jahrhundert in Italien lebte, bevor er nach Russland zurückkehrte und dort Selbstmord beging. Die Reise wird für ihn zu einem schmerzhaften Trip, denn der Kontrast zwischen dem Idealbild von Italien, das er vor Augen hatte und der Realität setzen dem schwermütigen Literaten zu. Fern von Russland überkommt ihn eine übermächtige Sehnsucht nach der geografischen wie spirituellen Heimat.
Der sechste Spielfilm von Andrei Tarkowski war sein erster Film, der außerhalb der Sowjetunion entstand. Zwar bleibt er seinem Stil und seiner Erzählweise treu, aber die Entfernung zu seinem Heimatland wurde zum bestimmenden Thema dieses Films und dieser wirkt dadurch melancholischer als seine Vorgänger – ein sinnstiftendes Filmerlebnis.
»Ich wollte von der russischen Form der Nostalgie erzählen, von jenem für unsere Nation so spezifischen Seelenzustand, der in uns aufkommt, wenn wir fern der Heimat sind.« (Andrei Tarkowski)
Der Film erhielt bei den Filmfestspielen von Cannes 1983 den Preis für die Beste Regie.