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Mit Events am 22. Januar, 26. April und 26. Juli ist die Reihe »Film & Talk about Nukes« im Lichtblick-Kino erfolgreich angelaufen. Veranstaltet vom Uranium Film Festival (IUFF) Berlin und der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW), verbindet sie Filmpräsentationen mit Diskussionsrunden zu nuklearen Thematiken. Der Festival-Tag verdeutlicht noch einmal die Bandbreite des Themas, bei dem sich letztlich alles um den »Teufelsstoff« Uran dreht, wobei nukleare oder Strahlenopfer im Mittelpunkt stehen. Das Ganze beginnt mit dem Uranbergbau und endet mit den Opfern von und der Umweltzerstörung durch Nuklear- und Uranwaffeneinsatz.
Dagegen steht das Recht, das sich zu einem Menschenrecht auf eine saubere und gesunde Umwelt entwickelt hat, wie vom Internationalen Gerichtshof in seinem Klima-Gutachten 2025 bestätigt wurde. Bereits vor 30 Jahren bekräftigte der Gerichtshof das völkerrechtliche Einsatz- und Einsatzdrohungsverbot für Kernwaffen. Eine Kette von menschenrechtlichen Argumenten bis hin zu Schadensersatzansprüchen enthält auch die ebenfalls 2025 verabschiedete Hiroshima-Erklärung, die Atomopfer sehr breit definiert. Diese Rechte und Ansprüche können durch das Menschenrechtsschutzsystem der Vereinten Nationen zur Geltung gebracht werden, etwa durch ein (elektronisches, voraussetzungsfreies) Sonderinformations-Verfahren im Rahmen des Büros des Hochkommissars für Menschenrechte.
Gezeigt werden der preisgekrönte Film »albraum« von Maja Hohenberg, ein »Docupoetrymovie« als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Uranabbau, im Mai 2026 in Rio de Janeiro ausgezeichnet mit dem Nachwuchsfilmerpreis des IUFF, und ein aktueller japanischer Dokumentarfilm »Asche aus dem Sommerhimmel – Wer sind ›Hibaku-Erfahrene‹?« sowie das Drama »Final Picture« von Michael von Hohenberg, beim IUFF Rio 2014 ausgezeichmet als bester atomarer Spielfilm.
Im Anschluss an die Filmvorführungen finden Gesprächsrunden statt mit der Filmemacherin Maja Hohenberg, Yu Kajikawa, die den japanischen Film übersetzt und untertitelt hat sowie mit dem Filmemacher Michael von Hohenberg und dem Schauspieler Hubert Burczek. Die Filmgespräche führt der ICBUW-Ko-Vorsitzende Prof. Manfred Mohr.
Zur Webseite des Uranium Film Festivals:
uraniumfilmfestival.org/de/uranium-film-fest-tag-in-berlin-2026