Das Programmkino im Prenzlauer Berg.

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Termine + Tickets

Special

Uranium Film Festival-Tag

Film & Talk about Nukes

Final Picture

Sonntag, 11. Oktober, 20:00 Uhr

in Anwesenheit des Regisseurs Michael von Hohenberg (angefragt) und Hauptdarsteller Hubert Burczek; Moderation: Prof. Manfred Mohr

D 2013, 92 min, Buch, Regie, Kamera: Michael von Hohenberg, Jugendfilmprojekte Oberfranken und White-Lake-City Filmproduktion

Final Picture
© White-Lake-City Filmproduktion

Die Krise im Nahen Osten eskaliert und zieht die Weltmächte in einen furchtbaren Atomkrieg. Zwar fallen auch in Europa nicht überall die Bomben, doch die Strahlung ist allgegenwärtig. In Tannenstadt, einer Kleinstadt in einem Mittelgebirge versuchen die Menschen im örtlichen Zivilschutzbunker Zuflucht zu finden. Frank und Carolin, ein junges Paar hingegen folgen dem ehemaligen Soldaten Peter in den Bunker einer verlassenen Militärbasis. Beide Gruppen müssen sich auf ihre Weise mit der Situation arrangieren und auftretende Probleme lösen. Doch ist ein Leben außerhalb der Schutzanlagen überhaupt noch möglich?

zur Zeit keine Vorstellungen

Uranium Film Festival-Tag

Film & Talk about Nukes

Sonntag, 11. Oktober, 18:00 und 20:00 Uhr

Mit Events am 22. Januar, 26. April und 26. Juli ist die Reihe »Film & Talk about Nukes« im Lichtblick-Kino erfolgreich angelaufen. Veranstaltet vom Uranium Film Festival (IUFF) Berlin und der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW), verbindet sie Filmpräsentationen mit Diskussionsrunden zu nuklearen Thematiken. Der Festival-Tag verdeutlicht noch einmal die Bandbreite des Themas, bei dem sich letztlich alles um den »Teufelsstoff« Uran dreht, wobei nukleare oder Strahlenopfer im Mittelpunkt stehen. Das Ganze beginnt mit dem Uranbergbau und endet mit den Opfern von und der Umweltzerstörung durch Nuklear- und Uranwaffeneinsatz.

Dagegen steht das Recht, das sich zu einem Menschenrecht auf eine saubere und gesunde Umwelt entwickelt hat, wie vom Internationalen Gerichtshof in seinem Klima-Gutachten 2025 bestätigt wurde. Bereits vor 30 Jahren bekräftigte der Gerichtshof das völkerrechtliche Einsatz- und Einsatzdrohungsverbot für Kernwaffen. Eine Kette von menschenrechtlichen Argumenten bis hin zu Schadensersatzansprüchen enthält auch die ebenfalls 2025 verabschiedete Hiroshima-Erklärung, die Atomopfer sehr breit definiert. Diese Rechte und Ansprüche können durch das Menschenrechtsschutzsystem der Vereinten Nationen zur Geltung gebracht werden, etwa durch ein (elektronisches, voraussetzungsfreies) Sonderinformations-Verfahren im Rahmen des Büros des Hochkommissars für Menschenrechte.

Gezeigt werden der preisgekrönte Film »albraum« von Maja Hohenberg, ein »Docupoetrymovie« als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Uranabbau, im Mai 2026 in Rio de Janeiro ausgezeichnet mit dem Nachwuchsfilmerpreis des IUFF, und ein aktueller japanischer Dokumentarfilm »Asche aus dem Sommerhimmel – Wer sind ›Hibaku-Erfahrene‹?« sowie das Drama »Final Picture« von Michael von Hohenberg, beim IUFF Rio 2014 ausgezeichmet als bester atomarer Spielfilm.

Im Anschluss an die Filmvorführungen finden Gesprächsrunden statt mit der Filmemacherin Maja Hohenberg, Yu Kajikawa, die den japanischen Film übersetzt und untertitelt hat sowie mit dem Filmemacher Michael von Hohenberg und dem Schauspieler Hubert Burczek. Die Filmgespräche führt der ICBUW-Ko-Vorsitzende Prof. Manfred Mohr.

Zur Webseite des Uranium Film Festivals:
uraniumfilmfestival.org/de/uranium-film-fest-tag-in-berlin-2026

Veranstaltet vom Uranium Film Festival (IUFF) Berlin und der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW).
 

Fr 16.10.

keine Vorstellung

Fr 23.10.

keine Vorstellung