Das Programmkino im Prenzlauer Berg.

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Termine + Tickets

FLUT Magazin präsentiert:

Magazin-Release-Party mit Film, Talk und Sekt

Fluidø

Samstag, 10. September, 20:00 Uhr

in Anwesenheit der Performerin Candy Flip

Hinter »FLUT – Magazin für gegenwärtige Erotik« steht eine Redaktion bestehend aus 9 jungen Frauen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen Gegenentwurf zum tradierten, männlich geprägten Blickwinkel auf Erotik zu kreieren. Das Magazin lädt Beitragende und Leser*innen dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und offen zu sein für ein freieres, subjektives Verständnis von Erotik. Hauptmerkmal des Printmagazins ist dabei der künstlerisch-ästhetische Anspruch, der sich in den vorwiegend fotografischen, zeichnerischen, poetischen und erzählerischen Arbeiten wiederspiegelt.

FLUT wurde Anfang 2019 in Jena gegründet und noch im gleichen Jahr erschien die erste Ausgabe. Seitdem wird jeden Sommer ein neues Magazin veröffentlicht: 2022 erscheint bereits Volume 4.

D 2017, 81 min, Regie: Shu Lea Cheang, mit Candy Flip, Bishop Black, Kristina Marlen, William E. Morris, Alexander Geist, Aérea Negrot, Nicki Misfit, Kewin Bo,Grey Brook, Gabriel Garanja, Antonio Onio, Meher Awachri, Doris Boris,Peter The Great, Poppy Cox, Sadie Lune Cherriosity, Grete Von Kant, Maria Basura Andrea, Caprice Crawford, Dieter Rita Schol, Eric Pussyboy, Jes, Lun Ario Joseph Titus Orkide A. Aslanbas

Fluidø
© Jürgen Brüning Filmproduktion / J. Jackie Baier

Im Jahr 2060 ist die Welt von AIDS befreit. Allerdings sind bei einigen Menschen die HI-Viren zu einem Gen mutiert, aus dem sich eine Droge gewinnen lässt, die zum Rauschmittel des 21. Jahrhunderts geworden ist. Eine Geheimpolizei versucht mithilfe virtuell unterstützter Direktkontrollen zu ermitteln, wer Träger*in dieses Gens ist. Währenddessen müssen anderenorts junge Männer an ein Kabelsystem gefesselt Sperma für die Gewinnung marktbeherrschender Pharmazeutika produzieren.

Die in Taiwan geborene Multimediakünstlerin und Filmemacherin Shu Lea Cheang hat in Berlin einen dystopischen Science-Fiction gedreht, bei dem es um die Macht von Körperflüssigkeiten und um deren Gewinnung geht. In Form einer orgiastischen Oper inszeniert sie einen atemlosen Reigen aus Körpern, Sekreten, Performances und sexuellen Akten, die oft im Dienste einer übergeordneten Ökonomie stehen. Ein über weite Strecken experimentelles und ungewöhnliches, auf konsequente Art parapornografisches Drama, in dem die Grenzen zwischen den Geschlechtern sowie zwischen homo-, hetero-, bi-, trans- oder intersexuell kontinuierlich verschwimmen.

[Quelle: Katalog der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin]

It’s the year 2060 and AIDS has been eradicated. However, in some, the HIV virus has now mutated into a gene from which a drug can be produced that has become the white powder of the twenty-first century. With a virtually supported scanning system, secret police are trying to identify anyone who carries this gene. Meanwhile, elsewhere, young men are hooked up to a system of cables and ordered to produce sperm for the production of pharmaceuticals that will dominate the market.

Filmed in Berlin, Taiwan-born multimedia artist and filmmaker Shu Lea Cheang’s science fiction dystopia revolves around a struggle to gain control over the production and exploitation of bodily fluids. Her film is like an orgiastic opera; a breathless round of bodies, secretions, performances and sexual acts often performed in the service of an overriding economy. An unusual, largely experimental and deliberately parapornographic drama in which the borders between the sexes as well as homo-, hetero-, bi-, trans- or intersexual are constantly blurred.

[Source: catalogue 67. Internationale Filmfestspiele Berlin]

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