Das Haus in Berlin, in dem die Regisseurin seit Jahren lebt, bekommt eines Tages einen neuen Besitzer. Der Auftakt einer systematischen, menschenverachtenden Entmietung. Trotz gültiger Mietverträge. Aus Angst entsteht Widerstand. Mit ihrer Kamera hält die Ich-Erzählerin den monatelangen Kampf der Mieter:innen gegen Einschüchterungen und Schikanen fest. Was sie nicht filmen konnte, stellt sie mit Zeichentrickszenen nach. Und zeigt, wie man sich in der scheinbar ausweglosen Situation wehren kann. Die entfesselte Gentrifizierung betrifft Menschen in ganz Berlin und Großstädten auf der ganzen Welt.