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Dokumentarfilm

Retrospektive: Statt leben – Wohnen in Berlin

Miete essen Seele auf

+ Vorfilm-Programm

Mittwoch, 17. April, 19:00 Uhr

D 2015, 55 min, Regie: Angelika Levi, Co-Regie: Christoph Dreher

Miete essen Seele auf

In der Nacht des 26. Mai 2012 zimmerten einige Bewohner der Sozialwohnungen am Kottbusser Tor, mehrheitlich türkischstämmige Nachbar:innen, aus Europaletten ein Protesthaus zusammen. Sie nannten es »Gecekondu«, aus dem Türkischen übersetzt heißt das: »Über Nacht erbaut«. Mit dieser Besetzung eines öffentlichen Platzes im Zentrum von Kreuzberg, begann die Mieter-Initiative Kotti & Co einen bis heute täglich sichtbaren Widerstand, und holte das Thema des sozialen Wohnungsbaus und die massive Verdrängung von langjährigen BewohnerInnen aus der Innenstadt auf die politische Agenda.

Vorfilm-Programm:

Dokumente zur Lebensweise. Wohnungsprobleme 1982/83 (I)

DDR 1983, 20 min, Produktion: Staatliche Filmdokumentation der DDR, Redaktion: Gerd Barz, Kamera: Roland Worel, Holger Jahn, Verleih: Bundesfilmarchiv

Großer Andrang beim Amt zur Wohnungsvergabe, Berlin. Eine Vergabesitzung. Dann: Ein Ehepaar mit Kind teilt sich eine Zweiraumwohnung mit einem anderen Ehepaar mit Kind. Sie erzählen, wie sie sich arrangieren, denn für sie besteht in absehbarer Zeit keine alternative Wohnmöglichkeit.

Die Retrospektive »Statt leben – Wohnen in Berlin« wird vom Bezirksamt Pankow von Berlin gefördert, mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung und der Deutschen Kinemathek.
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Fr 27.03.

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April