Kurz vor der Pleite gerät der Videothekenbesitzer Micha Hartung ins mediale Rampenlicht, als ein Journalist ihn zum angeblichen Organisator einer spektakulären DDR-Massenflucht von 1984 erklärt – während er über Nacht zum gefeierten gesamtdeutschen Helden wird, gibt es für ihn keinen Ausweg mehr aus der Lüge, ohne die große Liebe seines Lebens zu verlieren.
»Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße« ist auch der letzte Film von Wolfgang Becker, der mit »Good Bye, Lenin!« Kinogeschichte geschrieben hat und kurz nach Ende der Dreharbeiten verstorben ist. Das Drehbuch zur Adaption des gleichnamigen Romans von Maxim Leo schrieb Constantin Lieb gemeinsam mit Wolfgang Becker. Dessen künstlerische Wegbegleiter, Regisseur Achim von Borries und Produzent Stefan Arndt, haben den Film in Wolfgang Beckers Sinne zu Ende gebracht.
Rund um den Helden gespielt von Charly Hübner versammelte der Regisseur bis in die kleinsten Nebenrollen ein herausragendes deutsches Star-Ensemble: Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Daniel Brühl, Thorsten Merten, Peter Kurth und Jürgen Vogel stehen gemeinsam vor der Kamera und verleihen dem Film Tiefe, sehr viel Humor und emotionale Wärme.