In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten:
»Father Mother Sister Brother« ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land:
»Father« ist im Nordosten der USA angesiedelt, »Mother« in Dublin und »Sister Brother« in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.
Der Film wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.