Lichtblick-Kino Newsletter – 2. Juni 2026

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Liebe Freund*innen des Lichtblick-Kinos,

die Filmreihe »Ver­gan­gene Zukunft – Zwei Jahr­zehnte Anne­katrin-Hendel-Filme« geht nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt mit Milan Peschel und Marion Brasch am ver­gan­ge­nen Wochen­ende weiter und läuft noch bis zum 11. Juni.
Weitere Infor­ma­tio­nen zu den kommen­den Vor­stel­lun­gen findet Ihr unten.

Zum ersten Mal ist das Kurz­film-Festi­val Italy Short Film Days Berlin #1 am 4. Juni bei uns zu Gast. Präsen­tiert wird es vom Online-Film­maga­zin Taxidrivers.it, das in diesem Jahr sein 20-jäh­ri­ges Jubi­läum feiert.

Neben Pedro Pinhos neuestem Film »I Only Rest in the Storm« (weiter­hin im Pro­gramm) zeigen wir auch Alain Gomis’ Ber­li­nale-Wett­bewerbs­bei­trag »Dao«. Beide Filme spielen in West­afrika und eröff­nen unter­schied­liche, dekolo­niale Per­spek­tiven auf die gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Reali­tä­ten der Region.

Den experimentellen Dokumen­tar­film »Invisible People« über den japani­schen Butoh-Tanz gibt es bei uns noch zwei mal zu sehen.

Weitere Filmstarts und Sonder­ver­an­stal­tun­gen findet Ihr unten.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer Lichtblick-Kino


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Filmreihe »Vergangene Zukunft – Zwei Jahr­zehnte Annekatrin-Hendel-Filme«

Über Leben in Demmin

Sonntag, 7. Juni, 19:00 Uhr
in Anwesenheit von Regisseur Martin Farkas

Im Frühjahr 1945 wird die mecklen­bur­gi­sche Klein­stadt Demmin zum Schau­platz eines der größten Massen­suizide der deut­schen Ge­schich­te. In seinem Doku­men­tar­film unter­sucht Martin Farkas die bis heute nach­wirken­den Fol­gen dieses Traumas und fragt, wie Erin­ne­rung, Ver­drän­gung und Ge­schichts­bewusst­sein die Gegen­wart prägen.

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Filmreihe »Vergangene Zukunft – Zwei Jahr­zehnte Annekatrin-Hendel-Filme«

Bei uns heißt sie Hanka (OmU)

Montag, 8. Juni, 20:00 Uhr
in Anwesenheit der Regisseurin Grit Lemke

Was macht Identität aus – und was ge­schieht, wenn Sprache, Kultur und Her­kunft ver­lo­ren zu gehen drohen? Der Doku­men­tar­film von Grit Lemke be­glei­tet Ange­hö­ri­ge der sorbi­schen Gemein­schaft in ihrem Kampf um kul­tu­relle Selbst­bestim­mung und zeich­net ein viel­schich­ti­ges Por­trät des klein­sten slawi­schen Volkes Deutsch­lands.

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Filmreihe »Vergangene Zukunft – Zwei Jahr­zehnte Annekatrin-Hendel-Filme«

Fassbinder

Mittwoch, 10. Juni, 20:00 Uhr
in Anwesenheit von Annekatrin Hendel

Zum 44. Todestag von Rainer Werner Fassbinder:
Der Ausnahme-Regisseur revo­lu­tio­nier­te das deutsche Kino und hinter­ließ in nur weni­gen Jah­ren ein Werk von außer­gewöhn­li­cher Radi­kali­tät. Anne­katrin Hendels Film zeich­net das Por­trät eines rast­losen Künst­lers, der wie kaum ein ande­rer das Leben und die Kunst mit­ein­ander ver­schmolz.

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Filmreihe »Vergangene Zukunft – Zwei Jahr­zehnte Annekatrin-Hendel-Filme«

Fünf Sterne

Donnerstag, 11. Juni, 18:30 Uhr
in Anwesenheit von Annekatrin Hendel

Für vier Wochen zieht Anne­katrin Hendel mit ihrer lang­jäh­ri­gen Freun­din Ines Rastig in ein Hotel am Meer und be­glei­tet sie mit der Kamera in einer Zeit per­sön­li­cher Umbrüche.

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Filmklassiker im Lichtblick-Kino

Nagisa Ōshima:
Im Reich der Sinne (OmeU)

ab 11. Juni

Im Tokio der 1930er-Jahre ent­wickelt sich zwi­schen Sada Abe und ihrem Lieb­haber Kichizō Ishida eine leiden­schaft­liche Bezie­hung, die zu­neh­mend von Ob­ses­sion und gegen­sei­ti­ger Ab­hängig­keit be­stimmt wird. Inspi­riert von einem realen Kriminal­fall schuf Regis­seur Nagisa Ōshima mit »Im Reich der Sinne« einen ebenso skandal­umwit­ter­ten wie radi­ka­len Klas­si­ker über Begeh­ren, Frei­heit und die Gren­zen der Liebe.

Anlässlich des 50. Jubi­läums von »Im Reich der Sinne« bringt der Verleih Rapid Eye Movies eine neu restau­rierte 4K-Version des Meister­werks von Nagisa Ōshima in die Kinos.

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Spielfilm

Punku (OmeU)

Samstag, 13. Juni, 19:00 Uhr
Q&A mit Regisseur J.D. Fernández Molero

Nachdem die junge Machi­guenga Meshia den seit zwei Jah­ren ver­miss­ten Iván im peruani­schen Urwald findet, kreu­zen sich ihre Lebens­wege auf un­er­war­te­te Weise. In atmo­sphäri­schen Bil­dern auf Super-8- und 16mm-Film erzählt »Punku« (das Quechua-Wort für Tor) von Freund­schaft, Iden­ti­tät und dem Erwach­sen­werden zwischen indi­ge­ner Tra­di­tion und moder­nem Leben in Peru.

Urauf­füh­rung im Berlinale Forum 2025.

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Lichtblick-06-2026.pdf

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